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Hörgerätetypen Alle Modelle im Überblick!

Es gibt im Grunde zwei Hörgerätetypen, die je nach Größe und Auffälligkeit in weitere Untergruppen unterteilt werden:

Je kleiner das jeweilige Modell, desto unauffälliger ist es, desto mehr Technik muss aber auch auf engstem Raum untergebracht werden – was entsprechend Einfluss auf Preis und Funktionalität hat.

Moderne Hörgerätetypen bieten heutzutage neben einer ausgezeichneten Klangqualität durch digitale Klangverarbeitung und hohem Tragekomfort durch individuelle Ohrpassstücke, zudem auch die Steuerung über Smartphone-Apps und Anbindung an moderne Kommunikationsmedien (Smartphone, TV, Musikstreaming etc.).

Im-Ohr-Hörgeräte werden, wie der Name schon sagt, im Ohr getragen und individuell an das Ohr des Trägers angepasst. Bei den Hinter-dem-Ohr-Geräten wird die Elektronik in einem Gehäuse unauffällig hinter dem Ohr platziert und sind dadurch ebenfalls kaum sichtbar. Vor allem, wenn die Verbindung zum Ohr nur aus einem dünnen, fast unsichtbaren Kabel besteht. Beide Hörgeräte-Bauform bieten Platz für moderne Technik, wobei sich bei den Im-Ohr-Hörgeräten die Anatomie des Gehörgangs auf die tatsächliche Größe und Sichtbarkeit der Geräte auswirken kann.

Neben den herausnehmbaren Hörgeräte-Typen gibt es auch Hörgerät-Implantate, die bei besonders schweren oder speziellen, nicht durch eine normales Hörgerät versorgbaren Hörverlusten eingesetzt werden.

im ohr hoergeraete

Im-Ohr-Hörgeräte

Wie der Name schon sagt, befinden sich die Im-Ohr-Hörgeräte direkt im Ohr, im äußeren Gehörgang. Es gibt verschieden Bauarten (ITE, ITC, CIC, IIC), die in erster Linie nach ihrer Größe unterschieden werden. Es gibt sowohl maßgefertigte Modelle als auch Modelle in Standardform zum sofortigen Tragen, direkt nach der Anpassung. Je nach Gehörgangs-Anatomie und nach gewünschter Ausstattung und Zubehör kann sich die Größe der Hörgeräte unterscheiden. Zu beachten ist, dass einige IdO-Modelle nur bei leichter bis mittelstarker Schwerhörigkeit genutzt werden können, da bei höheren Lautstärken mehr Verstärkung und größere Bauteile (Lautsprecher) benötigt werden und diese, je nach Größe des Gehörgangs, dort nicht immer untergebracht werden können.

Eigenschaften von Im-Ohr-Geräten

  • unauffällig, teils kaum sichtbar, besonders kleine Bauweise
  • natürlichere Schallaufnahme durch Ohrmuschel
  • stört nicht beim Tragen von Brillen
  • angenehm bei sportlichen Aktivitäten
  • meist mit Fernbedienung oder App steuerbar
  • je nach Bauform auch Streaming und Anbindung an Multimedia möglich
  • Energieversorgung durch Batterien
einfache im ohr geraete

Einfache Im-Ohr-Geräte - In-The-Ear (ITE)

Diese etwas auffälligere Bauweise füllt den gesamten Gehörgang und einen Teil der Ohrmuschel aus - bietet aber dafür auch den meisten Platz für die umfangreiche Technik und größere Batterien sowie Bedienelemente. Daher können diese Geräte auch bei stärkeren Hörverlusten eingesetzt werden. Zwar werden die Gehäuse an die Hautfarbe angepasst, dennoch sind sie durch ihre Größe oft recht sichtbar. Sie werden deswegen nur selten verwendet.

hoergeraet im gehoergang

Hörgerät im Gehörgang - In-The-Canal (ITC)

Diese IdO-Modelle wurden so konzipiert, dass sich die Geräte gut an den Gehörgang anpassen und bündig mit diesem abschließen. Vorteil ist die geringe Sichtbarkeit bei gleichzeitig hoher Leistung. Auf engen Raum können mehrere Mikrofone, Bedienelemente wie Programmtaster und leistungsfähige Batterien eingesetzt werden. Ein perfekter Kompromiss aus Ästhetik und dem Einsatz von moderner Hörgeräteausstattung.

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©Signia

Geräte komplett im Gehörgang - Complete-In-Canal (CIC)

Vollständig im Gehörgang und kaum noch sichtbar sind die CIC-Hörgeräte. Aufgrund ihrer geringen Größe ist die Hörgeräteausstattung auf das wesentliche reduziert. Meist ist nur ein Mikrofon verbaut. Auch eingesetzte Batterien sind in diesen Modellen zwangsläufig kleiner, was die Anwendungszeit entsprechend verkürzt. Zum Einsetzen und ablegen der Geräte wird ein kleiner Rückholfaden (Nylonfaden) verwendet an dem das Gerät aus dem Ohr gezogen werden kann.

rotes und blaues hoergeraet von signia

Fast unsichtbare Geräte - Invisible-In-Canal (IIC)

Noch tiefer eingesetzt und damit fast unsichtbar werden nur die IIC-Modelle. Wie die CIC-Geräte ist die Hörgeräteausstattung aufgrund ihrer geringen Größe auf das wesentliche reduziert. Vorteil der tiefen Bauform ist neben der minimalen Größe ein geringerer Verschlusseffekt im Gehörgang. Wie auch die CIC-Geräte sind sie an einem Nylonfaden wieder herausziehbar.

Universelle IdO-Geräte

Im Gegensatz zu den maßangefertigten IO-Geräten gibt es mittlerweile auch universelle Im-Ohr-Geräte, die anstatt einer speziellen, für den Träger gefertigten Schale eine Standardform besitzen, auf die kleine Gummiaufsätze in verschiedenen Größen geklickt werden. Damit werden hoher Tragekomfort und sicherer Sitz im Ohr gewährleistet, der bisher nur bei maßgefertigten Im-Ohr-Hörgeräten möglich war. Diese Geräte sind für die meisten Gehörgänge und Hörbedürfnisse geeignet, so dass sie gleich getragen werden können.

Brauchen Sie Hilfe Welches Hörsystem passt zu Ihnen?

Gerne beraten wir Sie zu den verschiedenen Bauformen oder zeigen Ihnen, welcher Hörgeräteakustiker in Ihrer Nähe Ihre Wunsch-Systeme anbietet.

hinter dem ohr geraete

Hinter-dem-Ohr-Geräte

Auch bei den Hinter-dem-Ohr-Geräten ist der Name Programm: Das eigentliche Hörgerät wird unauffällig hinter dem Ohr getragen. Der Schall wird von den Mikrofonen im Gerät aufgenommenen und dort bearbeitet und verstärkt über einen Schallschlauch oder ein dünnes Kabel in den Gehörgang weitergeleitet. HdO-Geräte sind für alle Arten von Hörminderungen, auch für starke Schwerhörigkeiten geeignet.

Eigenschaften von Hinter-dem-Ohr-Hörgeräten

  • hoher Tragekomfort
  • sehr benutzerfreundlich durch einfache Handhabung und leichte Pflege
  • Platz für größere Batterien
  • Akkulösung möglich
  • kabelloser Empfang von anderen Quellen wie TV oder Smartphone
  • kabelloser Empfang von anderen Quellen wie TV oder Smartphone
  • auch bei starker Schwerhörigkeit einsetzbar
  • sehr kleine und unauffällige Geräte erhältlich-dadurch auch für Brillenträger geeignet
  • Streaming und Anbindung an Multimedia möglich sowie Steuerung durch Apps
klassische hinter dem ohr hoergeraete

Klassische Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte (HdO)

Beim klassischen HdO-Gerät wird ein Teil in den Gehörgang eingesetzt und ein weiterer über die Ohrmuschel gelegt. Es besteht also aus zwei Komponenten, die sich auseinandernehmen lassen: Ein Teil ist das eigentliche Hörgerät mit Mikrofonen, Prozessor und Batterie bzw. Akku. Verbunden ist dieses mit der sogenannten Otoplastik (griechisch für „Ohr-Form“), über die der verstärkte Schall direkt in den Gehörgang geleitet wird. Ein „Entlüftungskanal“ sorgt außerdem für einen Frischluftaustausch zwischen dem Gehörgang und der Außenwelt, um ein gutes Klima im Ohr zu gewährleisten und dadurch Verstopfungen und unter Umständen auch Entzündungen durch zu hohe Feuchtigkeit und verhindertem Abfluss von Cerumen (Ohrenschmalz) vorbeugt.

mini hdo hoergeraete

Mini-HdO-Hörgeräte (Mini-HdO)

Die Mini-Version der HdO-Bauform ist etwas unauffälliger, verfügt aber unter Umständen wegen Platzmangel über weniger Funktionen. Wie ihre große Schwester ist diese Bauform in verschiedenen Farben und Formen erhältlich und kommt mit individuellen Ohrpassstücke, die einen hohen Tragekomfort gewährleisten.

ex hoerer geraete

Ex-Hörer-Geräte - Receiver-In-Canal (RIC)

Bei einem RIC-Hörgerät liegt der Lautsprecher ("Receiver"), auch "Hörer" genannt, im äußeren Gehörgang. Statt den akustischen Schall also über einen Schlauch zu übertragen, wird das Schallsignal auf elektrischem Weg über ein dünnes Kabel in den Gehöreingang geleitet und vom Hörer direkt im Ohr in ein akustisches Signal umgewandelt. Das Ergebnis ist ein besonders direkter und klarer Klang. So verbindet dieses Modell also die Vorteile von HdO- und IdO-Hörgeräten, was es besonders beliebt macht.
In diesem Zusammenhang wird häufig der Begriff "offene Versorgung" verwendet, da der Gehörgang meist nur wenig verschlossen wird. Diese Variante eignet sich jedoch nicht bei allen Hörverlusten, da es in Verbindung mit dem offenen Hörkanal zu Verlusten auf dem Weg der Schallübertragung kommen kann, weshalb häufig auch bei Hörgeräten mit externem Lautsprecher maßangefertigte Otoplastiken verwendet werden, die den Gehörgang etwas mehr verschließen und somit die Schallübertragung und vor allem auch die Filterung von ungewünschten Geräuschen verbessern.

Hörgeräte-Hersteller

In den letzten Jahrzehnten haben sich einige Hersteller von Geräten mit modernster und innovativer Technik etabliert, die verschiedenste Ausführungen für unterschiedliche Bedürfnisse von Schwerhörigen anbieten. Zu den wichtigsten gehören zum Beispiel Bernafon, Phonak, Signia (ehemals Siemens), Widex und Unitron. Mehr zu diesen Anbietern erfahren Sie auf unserer Übersichtsseite zu den Hörgeräte-Herstellern.

auswahl verschiedener hoergeraete im hoercentrum lohmann

Welcher Hörgerätetyp passt zu mir?

Für Anwender mit leichter bis mittelschwerer Hörschwäche, die Ihr Hörgerät möglichst unauffällig tragen möchten, eignet sich am besten ein ITC- oder ein fast unsichtbares IIC-Gerät, das im Gehörgang nahezu verschwindet. Dafür muss man jedoch Fingerspitzengefühl bei der Reinigung beweisen. Bei hochgradiger Schwerhörigkeit sind In-dem-Ohr-Geräte aufgrund möglicher akustischer Rückkopplungseffekte jedoch keine Option, hier kommen stattdessen Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte zum Einsatz.

Welches Hörgerät am besten geeignet ist, lässt sich pauschal nicht beantworten und muss allerdings immer im Einzelfall entschieden werden, da neben dem Grad der Hörschwäche weitere Faktoren wie Lebensstil und Hörumgebungen zu beachten sind. Am besten lassen Sie sich von einem Hörakustiker in Ihrer Nähe professionell beraten.

finger zeigt auf suchlupe

Hörakustiker für Beratung zu Hörgeräten finden

Hörgeräteakustiker, auch Audiologen genannt, sind ausgebildete Fachleute, die Menschen mit Hörverlust beraten und bei der Auswahl einer geeigneten Hörhilfe begleiten. Sie passen darüber hinaus die jeweiligen Geräte individuell an und führen auch professionelle Reinigungen und Wartungsarbeiten durch. Mit einem kostenlosen Hörtest vor Ort kann ein Hörakustiker einen eventuellen Hörverlust feststellen und anschließend die für Sie am besten geeignete Hörhilfe ermitteln.

Wir raten dazu, immer auch die medizinischen Gründe für Ihren Hörverlust zu ermitteln und dafür einen HNO-Arzt aufzusuchen. Bei Frage welche Kosten durch die Krankenkasse übernommen worden ist Ihnen der Hörakustiker gerne behilflich und übernimmt auch die komplette Abwicklung und Abrechnung mit der Krankenkasse.
Brauchen Sie Hilfe bei der Auswahl eines geeigneten Hörgeräteakustikers in Ihrer Nähe? Innerhalb von NRW bieten wir ein Netzwerk kompetenter Hörakustiker-Meister mit jahrelanger Erfahrung:

Weitere Hörgeräte-Typen

Neben den obigen Hörgeräte-Typen gibt es, je nach Anwendungsfall, auch Implantate, Brillen oder sogenannte Tinnitus-Noiser. Während vor allem Implantate da ansetzen, wo herkömmliche Hörsysteme an ihre Grenzen stoßen, gehören Tinnitus-Noiser inzwischen bei einigen Hörgeräte-Bauformen zur Standard-Ausstattung. Da die Entwicklung von neuen Hörsystemen immer weiter voranschreitet, kann in Zukunft mit noch weiteren Verbesserungen gerechnet werden, die ein gutes Hören bis ins hohe Alter ermöglichen.

cochlear kinder lachend in der schule
©Cochlear

Hörgerät-Implantate

Implantate statt Hörgeräte kommen eigentlich nur dann zum Einsatz, wenn Nervenschädigungen oder Veränderungen im Innenohr vorliegen, die zu einem vollständigen Gehörverlust geführt haben, wenn also der Hörnerv keine Signale mehr überträgt oder die Innenohr-Bestandteile stark beschädigt oder aufgrund einer Operation, eines genetischen Fehlers oder eines Tumors nicht mehr vorhanden sind. Die heute möglichen Implantate können in vier Typen unterteilt werden:

cochlear junge traegt cochlear baha soundarc
©Cochlear

Cochlea-Implantate

Ein Cochlea-Implantat wird Gehörlosen, deren innerer Gehörnerv noch aktiv ist, direkt in den Schädel implantiert. Vom inneren Empfänger, der sich unter der Schädel-Haut befindet, reicht eine Elektrode direkt durch den Knochen bis in die Cochlea, die Gehörschnecke, wo der Gehörnerv durch elektrische Signale (statt akustischen) stimuliert wird. Eine äußere, abnehmbare Komponente, welche Mikrofone, einen Sound-Prozessor und eine Batterie enthält, wird mit dem internen Empfänger verbunden. Personen, die ein Cochlea-Implantat erhalten, müssen durch intensives Gehör-Training lernen, die elektrischen Signale als Geräusche und Sprache zu interpretieren.

maennchen beim betrachten eines hoergeraetes

Hirnstamm-Implantate

Ähnlich dem Cochlea-Implantat, aber noch tiefer reichend, ist das Hirnstamm-Implantat: wie der Name vermuten lässt, wird durch ein Implantat der Hörkern am Hirnstamm direkt elektrisch stimuliert. Es handelt sich um eine sehr seltene Anwendung, die nur dann stattfindet, wenn die Hörnerven zwischen Cochlea und Gehirn geschädigt oder zerstört sind, was beispielsweise durch Tumore oder eine Verknöcherung der Cochlea geschehen kann. Die Patienten können nach der Implantation zwar wieder Umgebungsgeräusche wahrnehmen, ein Sprachverstehen ist ohne Lippenlesen jedoch meistens nicht möglich.

illustration eines ohren kanals

Mittelohrimplantate

Mittelohrimplantate kommen da zum Einsatz, wo die Schallleitung ins Innenohr erschwert ist, also eine Schallleitungsschwerhörigkeit vorliegt. Es gibt unterschiedlich komplexe Implantationsarten, von denen die ver-mutlich simpelste die Umsetzung von Schall in Knochenvibrationen dar-stellt, die zum Innenohr weitergeleitet werden. In manchen Fällen ist auch ein tieferes Implantat an den Gehörknöchelchen oder direkt an der Ver-bindung zwischen Hörschnecke und Mittelohr. Hergestellt werden diese Mittelohrimplantate von spezialisierten Firmen wie Cochlear oder Oticon.

cochlear aeltere dame spielt mit ihrem enkel
©Cochlear

Knochenverankerte Hörsysteme

Bei knochenverankerten Hörsystemen handelt es sich eher um ein Prinzip bei der Schallübertragung, das Schnittmengen mit manchen Mittelohrimplantaten hat. Es wird die Schallübertragungsfähigkeit des Schädelknochens genutzt: akustische Signale werden in Vibrationen umgewandelt und direkt bis ins Innenohr zu geleitet.

Genaueres zu den verschiedenen Implantat-Arten kann Ihnen ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt erklären. Auf Wunsch können wir Ihnen gerne eine Liste renommierter HNO-Ärzte in NRW zukommen lassen, die auf dieses Gebiet spezialisiert sind. Schreiben Sie einfach eine Mail an info@hoercentrum24.de

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©Bruckhoff

Brillen als Knochenleitungshörgeräte

Auch als "Hörbrillen" bezeichnet, verbinden diese Modelle das jeweilige Hörgerät direkt mit einer Brille. Oft handelt es sich dabei um ein Knochenleitungs-Hörsystem, das heißt, der Schall wird über die Knochen ins Innenohr übertragen. Gerade wenn die Haare dabei länger getragen werden, ist das Hörgerät kaum noch sichtbar. Es gibt neben dem Knochenleitungs-System auch Modelle, die Brillen mit üblichen HdO-Hörsystemen verbinden, diese werden dann fest an die Brille montiert. Wie bei anderen HdO-Hörgeräten auch führt dann ein Schallschlauch oder eine Hörleitung zu einer Otoplastik im Ohr. Diese Art der Versorgung ist allerdings auf Grund des erhöhten Kostenaufwandes und der dauerhaften Verbindung zwischen Hörgerät und Brille – was bei einer eventuellen Reparatur den Verzicht auf beide Systeme bedeutet – eher selten.

frau haelt sich mit unzufriedenem blick das ohr zu

Tinnitus-Noiser

Ein Tinnitus-Noiser sieht auf den ersten Blick aus wie ein normales Hörgerät und kann auch als solches genutzt werden. In dem Gerät ist ein Tonerzeuger eingebaut, der beständig ein leises Rauschen erzeugt, welches vom Tinnitus-Geräusch ablenken soll. Dadurch stuft das Gehirn mit der Zeit das Tinnitus-Geräusch als unwichtiger ein, sodass es weniger wahrgenommen wird - mit etwas Glück verschwindet es sogar gänzlich. Mittlerweile gibt es auch Hörsysteme die nicht nur ein einfaches Rauschen, sondern zusätzlich verschiedene (Relax-)Klänge anbieten. Wie auch andere Hörsysteme wird der Tinnitus-Noiser individuell als In-dem-Ohr-Hörgerät oder Hinter-dem-Ohr-Gerät angepasst.

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